Das Jahr 2017 aus Perspektive der Bahnhofsregion

Seit wenigen Stunden ist das Jahr 2017 Geschichte. Viel hat sich getan in diesem Jahr, man staunt, wenn man die Zeitungsberichte und die eigenen Notizen und Fotos durchgeht.

Rund um den Bahnhof

Rund um den Bahnhof hat es ein paar kleinere Ereignisse gegeben, teilweise erfreuliche: So konnte man Mitte des Jahres in der Zeitung lesen, dass es Dr. Tiwisina gelungen ist mit Dr. Finke eine Nachfolgerin für seine Praxis zu finden. Damit ist die hausärztliche Versorgung in unserer Region weiterhin gesichert.

Die Gebr. Speckmann haben in ihren Betrieb investiert und einen modernen Empfangsbereich für ihre Kunden geschaffen:

Kleine Schmutzecken, wie das verfallene Lagerhäuschen des ehemaligen B3’s, sind endlich verschwunden:

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Die Anbindung des Bahnhofs an die Kernstadt wurde um eine sogn. ‚Mitfahrerbank‘ ergänzt:

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Das in 2017 beschlossene Mobilitätskonzept sollte hier in Zukunft noch deutlich spürbarere Verbesserungen bringen.

Dafür hat tatsächlich noch eine dritte Spielhalle ihren Betrieb eröffnet in den Räumen, in denen lange unsere örtliche Bäckerei beheimatet war:

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Und der bekannte Schandfleck, die sich immer weiter zur Ruine entwickelnde alte Mühle, ist auch noch da:

Das schräg gegenüberliegende Gebäude, welches lange Jahre das griechische Restaurant Syrtaki beherbergte und danach eine kurzlebige Spielhalle / Sportbar, ist inzwischen von der Stadt erworben worden. Die Fläche, auf der dieses ebenfalls nicht mehr besonders schmucke Gebäude steht, wird damit bald einer nützlicheren Verwendung offen stehen.

Das interkommunale Industriegebiet

Im interkommunalen Gewerbegebiet sind in diesem Jahr einige Baustellen fortgeführt worden, neu entstanden oder wurden angekündigt:

Düpmann

Zum Jahresanfang sieht die Baustelle des Gemüseproduzenten so aus:

Zum Jahresende so:

Zwar erleuchten inzwischen sehr helle Scheinwerfer weite Teile der Umgebung, aber der Betrieb ist immer noch nicht aufgenommen worden.

B+S

Ganz anders beim Logistikunternehmen B+S. Hier sieht die Baustelle im Februar noch so aus:

Wenige Monate später steht eine gewaltige Halle in der Landschaft und zur Jahresmitte wird der Betrieb aufgenommen:

Hagos

Der Großhändler für Kachelofenzubehör vollführt schon im Mai den ersten Spatenstich, aber bis zum Jahresende bleibt es bei dem damals aufgestellten Schild gegenüber von B+S:

Dübber

Auf der ehemaligen Habigsberg Fläche tut sich lange nicht viel, dann bietet sie kurzzeitig Platz für ein Betonwerk, welches für die A33 Baustelle produziert:

Zum Jahresende beginnt dann der Aufbau der Halle für die Borgholzhausener Zimmerei Dübber:

Der beleuchtete Baukran ist dabei vermutlich für viele Autofahrer das Borgholzhausener Weihnachtswahrzeichen im Advent 2017:

Nagel

Hier beginnen die Bauarbeiten für neue Parkplätze und Hallen, die die bisherigen Grünflächen zwischen der Kita Brummihof und dem bisherigen Nagelgelände belegen werden:

Homann

Das Thema ‚Homann‘, welches in 2016 noch für einige Aktivitäten auch in unserer Gemeinde gesorgt hatte, klärt sich in 2017 ebenfalls endgültig, das Unternehmen verlässt die Region komplett.

Mehr und weniger Bäume

In der Thielheide wird eine Anpflanzung angelegt, die den Bauabschnitt II in dieser Richtung etwas abschließt. Die Gasse darin soll in Zukunft den Rad-/Fußweg wieder herstellen, der durch den Verkauf der Reste des alten Plaggenwegs an Dübber zur Zeit verloren ist:

Während hier in Zukunft neues Grün wachsen soll, ist auf der anderen Seite der B476 die Pappelreihe gefällt worden, die eine Art Landmarke war:

Der Müll: Weiterhin ein Problem

Ein Dauerbrenner bleibt weiterhin die Vermüllung unserer Region. Unsere zwei Müllsammelaktionen im Jahr, zuletzt mit der Beteiligung der Kita Brummihof…

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…sorgen hier immer wieder für eine saubere Landschaft, aber der nächste Müll liegt dann schon kurze Zeit später an den Rändern unserer viel befahrenen Straßen. Auch im Industriegebiet hat sich – nach einer zeitweiligen Besserung – im Jahr 2017 wieder eine deutliche Verschlechterung ergeben:

Zum einen, weil in der Bauphase von B+S die Toilette und viele Mülleimer abgebaut wurden, zum anderen, weil nun die zuvor gesperrte Straße freigegeben ist und intensiv von übernachtenden LKW Fahrern genutzt wird, ohne das hier Mülleimer installiert wurden.

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Immerhin hat die Stadt zum Jahresende die Toilette wieder aufgestellt, auch wenn sie nun sehr weit von den meisten parkenden LKW Fahrern entfernt steht:

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Die A33 und das Wegekonzept

Um die größten und die kleinsten Straßen ging es in 2017: Das Wirtschaftswegekonzept beschäftigte uns und wohl auch alle anderen Außenbezirke, wie man an dem regen Bürgerinteresse an den Veranstaltungen dazu im Rathaus sehen konnte:

Während die Folgen dieses Konzepts noch in der Zukunft liegen, gehen die Arbeiten an der A33 weiter. Zum Jahresanfang ist die Trasse noch eine Erdpiste:

Im November 2017 sind hingegen schon weite Teile geschottert und mit Kanälen versehen:

Um die Brücke über die Hesselteicher Straße und ihre steilen Auffahrten entstehen einige Diskussionen:

Hingegen beginnen die Bauarbeiten für die Brücke der Oldendorfer Straße erst viel später…

…und haben zum Jahreswechsel im wesentlichen ein tiefes Loch produziert:

Die meisten Pendler auf der A33 dürften davon aber nicht viel mitbekommen haben, sie wurden eher durch die langwierigen Renovierungsarbeiten auf der Trasse nach Dissen genervt:

So viel zu unserem kleinen Jahresrückblick. Fehlt ein wesentliches Ereignis? Wir tragen es gerne nach! Kontakt

Randale am Bahnhof

Gestern bot sich dieser traurige Anblick an der Bahnhofskreuzung:

Randale am Bahnhof

Ein Durcheinander von umgestützten und beschädigten Schildern und zertrampelten Blumen. Wer gesehen hat, wie das geschehen ist, der möge sich doch bei der Polizei in Halle melden.

Einladung zum Ortstermin Bahnhof Borgholzhausen am 2. Juli 2012

Uns allen liegt Borgholzhausen-Bahnhof am Herzen. Daher hat uns die Insolvenz der GAB nicht unberührt gelassen. Es gilt, zukunftsweisende Lösungen für den Bahnhof und seine Umgebung zu finden. Es drohen ein Verfall des Eingangstores der Stadt Borgholzhausen und eine verminderte Attraktivität des Nahverkehrsangebotes.

Bahnhof Borgholzhausen

Wir als Betroffene und Interessierte sind der Meinung, dass wir diese Perspektive nicht tatenlos hinnehmen sollten.

Die MITbürger Borgholzhausen-Bahnhof zusammen mit dem Verein Pium-Bus Borgholzhausen und der Initiative Haller Willem möchten Ihnen die Möglichkeit geben, sich unter fachkundiger Führung ein persönliches Bild vom Bahnhof und seiner näheren Umgebung zu machen. Wir laden Sie dafür zu einem Ortstermin ganz herzlich ein.

Wann? Montag den 02.07.2012 um 18.30 Uhr

Wo? Bahnhof Borgholzhausen

Anschließend steht das B3 bereit, sodass wir gemeinsam die Perspektiven weiter erörtern können. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Festes Schuhwerk ist angebracht. Für Rückfragen steht wir gern zur Verfügung.

Zug der Nordwestbahn am Bahnhof Borgholzhausen

Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 07.04.2011

Am kommenden Donnerstag findet die nächste Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses des Borgholzhausener Rates statt. Informationen dazu findet man im Ratsinformationssystem:

https://ratsinfo.borgholzhausen.de/rimbo/tops.do?tid=MkyHdvFcsFSqGJ

Insbesondere der Tagesordnungspunkt 2 zur Erstellung eines Entwicklungskonzeptes für Borgholzhausen ist ein für die MITbürger Borgholzhausen-Bahnhof wichtiges Thema, gehört doch die Aufstellung eines Masterplanes für die Region Borgholzhausen-Bahnhof zu einer unserer wichtigsten Forderungen.

Frühschoppen mit den Borgholzhausener Ratsfraktionen am kommenden Sonntag

Eine große Zahl von Belastungen drücken uns in der Region Borgholzhausen-Bahnhof, Oldendorf, Ostbarthausen. Wir MITbürger haben daher die 5 im Stadtrat Borgholzhausens vertretenen Fraktionen zu einem Frühschoppen am kommenden Sonntag, dem 17.04., eingeladen, an dem wir gemeinsam mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern über Ideen zur Verbesserung der Lage diskutieren wollen. Wir möchten uns an dieser Stelle schon einmal bei den Fraktionen bzw. den einzelnen Ratsmitgliedern dafür bedanken, dass wir von allen Fraktionen Zusagen für eine Teilnahme erhalten haben.

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Veranstaltungsdaten: Der Frühschoppen findet am 17.04.2011 von 10 bis 12 Uhr im Café im Kräutergarten an der Versmolderstr. 17 statt (Wegbeschreibung).

Ablauf: Wir haben uns folgenden Ablauf für den Frühschoppen ausgedacht, den wir in Form einer moderierten Veranstaltung durchführen möchten. Auf diese Weise sollen alle Stimmen gleichermaßen Gehör erhalten können:

  • Begrüßung
  • Präsentation „aktueller Status“ (ca. 5 min)
  • Kurzvortrag Verkehr (ca. 5 min)
  • Kurzstatements der eingeladenen VertreterInnen der Ratsfraktionen (jeweils max. 3 min) zu der Leitfrage „Wie stellen Sie sich den Bahnhof im Jahr 2020 vor?“
  • Ideensammlung für Verbesserungsvorschläge (mit offener, sichtbarer Protokollierung) (ca. 20 min)
  • Offene Gesprächsrunde
  • Zusammenfassung der Ergebnisse (Veranstaltungsende ca. 12:00 Uhr)

Wir freuen uns auf eine zahlreiche Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger aus der Region Borgholzhausen-Bahnhof, die diese Chance nutzen möchten ihre Wünsche und Anliegen einmal direkt mitzuteilen.

Übrigens: Unter den Anhängen an dieser Seite befindet sich auch unser Einladungsposter als PDF Dokument. Einige MITbürger haben sich schon bereit erklärt diese Poster in den Geschäften am Bahnhof und auch in der Stadt aufzuhängen, aber wenn jemand noch einen guten Ort kennt oder es in ein paar Briefkästen von interessierten Bürgerinnen und Bürgern werfen möchte, so kann er das Dokument dazu gerne verwenden! Hier gibt es noch eine alternative Version alternative Version, die vier Poster auf eine Seite druckt und damit gut für Flyer geeignet ist.

Update: Einen kleinen Bericht darüber, wie der Frühschoppen dann tatsächlich abgelaufen ist, findet man auf dieser Seite.